Euro fällt auf tiefsten Stand seit Februar 2006

Euro fällt auf tiefsten Stand seit Februar 2006
Die Euro-Flaute hält weiter an.
dpa, Jens Büttner

Sorge um Griechenland hält an

Der Euro hat seine Talfahrt zur Wochenmitte fortgesetzt.So fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1843 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Februar 2006.

"Der Markt ist verunsichert", beschrieb Devisenexpertin Esther Reichelt von der Commerzbank die Stimmung unter Anlegern. Das liege daran, dass "die EZB im Kampf gegen die niedrige Inflation zunehmend überfordert wirkt". Volkswirte rechnen damit, dass die Verbraucherpreise im Währungsraum erstmals seit der schweren Wirtschaftskrise 2009 wieder gesunken sind. Außerdem belaste nach wie vor die Sorge vor einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone die Gemeinschaftswährung, hieß es aus dem Handel.