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Hygieniker Dr. Zinn erklärt den zweiten Corona-Impfstoff

Moderna-Impfstoff zugelassen: Das sollten Sie wissen!

Coronavirus - EMA empfiehlt Zulassung für Impfstoff von Moderna
Coronavirus - EMA empfiehlt Zulassung für Impfstoff von Moderna
© dpa, Rogelio V. Solis, RVS frd fdt

07. Januar 2021 - 10:59 Uhr

Endlich stehen zwei Corona-Impfstoffe zur Verfügung

Seit Mittwoch ist klar: Auch der Impfstoff des US-Herstellers Moderna wird in der EU zugelassen. Dr. Georg-Christian Zinn, Direktor Hygienezentrum Bioscientia, erklärt, was dieser zweite Impfstoff für die Lage in Deutschland bedeutet und was sie zu dem Moderna-Impfstoff wissen sollten.

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Ist der Schutz des Moderna-Impfstoffs genauso hoch?

Sowohl bei dem Corona-Impfstoff von Biontech, als auch bei dem von Moderna liegt der Impfschutzgrad zwischen 90 und 95 Prozent, erklärt Dr. Zinn im RTL-Interview. "Das ist das selbe Prinzip, es ist ein genauso guter Impfstoff, wie der von Biontech", so der Hygieniker.

Aktuell könne man nicht wählen, welchen Impfstoff man gerne geimpft haben möchte. Dr. Zinn kann sich aber vorstellen, dass das irgendwann der Fall sein könnte, wenn die ersten Impfwellen abgeklungen sind.

Was ist der Unterschied zwischen Moderna und Biontech?

"Die Zulassung des Moderna-Impfstoffs ist ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung", erklärt Dr. Zinn. "Es sind nur winzige Unterschiede zwischen dem Biontech-Impfstoff, der schon zugelassen ist und dem Moderna-Impfstoff."

  • Der Moderna-Impfstoff wird im Abstand von vier Wochen geimpft.
  • Er ist erst ab 18 Jahren zugelassen, der Biontech-Impfstoff schon ab 16 Jahren.
  • Der Moderna-Impfstoff kann länger im Kühlschrank gelagert werden.

Gerade der letzte Punkt sei besonders relevant, denn durch die vereinfachte Lagerung könnte der Impfstoff beispielsweise auch in Arztpraxen gelagert und geimpft werden, so Dr. Zinn. An Kindern wurden die Impfstoffe nicht erprobt, daher sind sie beide nicht für Kinder zugelassen. Der Biontech-Impfstoff wurde in der Testphase an Menschen ab 16 Jahren getestet. Ebenfalls beide Impfstoffe sollten nicht an Schwangere verabreicht werden.

Die vorübergehenden Nebenwirkungen sind bei beiden Impfstoffen gleich.

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