EU sagt Ebola-Hilfen in Millionenhöhe zu

Die EU hat den am stärksten von Ebola betroffenen Ländern Liberia,Sierra Leone und Guinea Hilfen in Millionenhöhe zugesagt.
Die EU hat den am stärksten von Ebola betroffenen Ländern Liberia,Sierra Leone und Guinea Hilfen in Millionenhöhe zugesagt.
© dpa, Kristin Palitza

08. Dezember 2014 - 12:55 Uhr

Bis jetzt 6.200 offizielle Tote durch Ebola

Die Europäische Union hat den drei am stärksten vom Ebola-Ausbruch in Westafrika betroffenen Ländern weitere Unterstützung zugesichert. Guinea, Liberia und Sierra Leone sollen 62 Millionen Euro zur Bekämpfung der lebensbedrohlichen Krankheit erhalten. Dies wurde während eines Besuchs von EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica mitgeteilt.

Dabei wurden von EU-Seite bis 2020 weitere 244 Millionen Euro für Entwicklungsprojekte in dem Land zugesagt. Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben bislang mehr als eine Milliarde Euro für die Ebola-Bekämpfung versprochen.

Trotz aller Hilfsmaßnahmen sterben in Westafrika weiterhin viele Menschen an Ebola. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kamen allein in Guinea, Liberia und Sierra Leone bislang knapp 6.200 Menschen ums Leben. Die WHO geht davon aus, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt.