Die von der rechtskonservativen ungarischen Regierung unmittelbar vor Beginn ihres EU-Ratsvorsitzes beschlossene Verschärfung des Medienrechts sorgt im Europa-Parlament für Kritik. "Wir werden Ungarn sehr genau an den europäischen Standards zur Pressefreiheit messen", sagte der Fraktionschef der Sozialdemokraten, Martin Schulz, der 'Frankfurter Rundschau'. Sollten diese nicht erfüllt werden, werde Budapest "große Probleme bekommen".