EU begrenzt Phosphat-Gehalt in Waschmitteln

Waschmittel in Europa werden umweltfreundlicher: Für den Weichmacher Phosphat gibt es künftig Obergrenzen. Das haben die EU-Staaten bechlossen. Die Grenzwerte sollen die Wasserqualität verbessern. Je Waschmaschinengang sind von Juni 2013 an nur noch 0,5 Gramm Phosphor erlaubt. Ein Durchlauf in der Geschirrspülmaschine darf von Januar 2017 an noch 0,3 Gramm Phosphor verbrauchen. Acht Länder - darunter auch Deutschland - haben Phosphate in Waschmitteln bereits ganz verboten.

Phosphate sollen in Waschmitteln hartes Wasser weich machen. Sie tragen dazu bei, dass in Gewässern die Algen zunehmen. Nicht alle Kläranlagen in der EU sind in der Lage, den Stoff aus dem Wasser zu filtern.