Total durchgeknallter Prozess in Gießen: Esel 'Vitus' beißt in Sportwagen – Seine Halter müssen zahlen!

Auto sah einfach zu appetitlich aus…

Was für ein unglaublicher Fall, den das Landgericht Gießen da verhandeln musste. Und in dem ein Esel für schuldig befunden wurde! Die Vorgeschichte: Der stolze Besitzer eines McLaren (Neupreis 310.000 Euro) parkt seine Luxusschleuder an einer Koppel im osthessischen Schlitz. Ein Esel hält das orangefarbene Auto womöglich für eine Riesen-Möhre und beißt tatsächlich hinein. Sportwagen-Besitzer Markus Zahn (ja, so heißt er wirklich…) bleibt zunächst auf dem Lackschaden in Höhe von 5.800 Euro sitzen. Bis zum Prozess heute in Gießen.

Im Namen des Volkes: Der Esel ist schuld!

Zweimal hatte Esel Vitus in das Heck des Sportwagens gebissen und dabei unter anderem den Lack beschädigt. Das ist nun zwar schon ein Jahr her. Doch der Fahrer des Wagens hatte die Reparatur von 5.800 Euro aus eigener Tasche bezahlt und bis heute nichts davon zurückbekommen. Die Versicherung des Tierhalters wollte nur die Hälfte zahlen. Deshalb hatte der Fahrer geklagt – wie sich nun zeigt, mit Erfolg.

Vitus' Besitzer hatte stets argumentiert: Zum einen sei gar nicht sicher, ob Vitus tatsächlich in das Auto gebissen habe. Zum anderen habe der Fahrer viel zu dicht an der Koppel geparkt.

Das sieht das Landgericht Gießen anders. Wie ein Sprecher mitteilte, war es davon überzeugt, dass der Esel in den Wagen gebissen und dadurch den Schaden verursacht hatte.

Machen Sie sich in unserem Video selbst ein Bild von den Kratzern am Auto und von 'Vitus'' bissigem Temperament.