Ordnungsamt macht Salon in Eschweiler dicht

Friseurin soll trotz positivem Corona-Test gearbeitet haben

Eine Friseurin in Eschweiler soll trotz positivem Corona-Test zur Arbeit gegangen sein. (Foto: Motivbild)
© dpa, Sebastian Kahnert, bsc

04. März 2021 - 19:09 Uhr

Ein Corona-Test bei der Friseurin war positiv

In Eschweiler (Nordrhein-Westfalen) gibt es Wirbel um eine Friseurin. Die Frau soll trotz eines positiven Corona-Tests zur Arbeit gegangen sein und Kunden bedient haben. Die Stadt teilte mit, dass der Betrieb in dem Friseur-Salon zur "allgemeinen Gefahrenabwehr" sofort untersagt wurde. Aufgeflogen war die Sache, nachdem mehrere anonyme Hinweise beim Ordnungsamt eingingen.

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Seit dem 1. März sind die Friseur-Salons nach dem Lockdown wieder geöffnet.

Ordnungsamt Eschweiler greift nach anonymen Hinweisen durch

Die Hinweisgeber hatten den Behörden gemeldet, dass die Friseurin in dem Salon trotz ihres Testergebnisses tätig sei. Daraufhin griff das Ordnungsamt durch. "Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen bestätigte sich dieser Verdacht", erklärte die Stadt.

Zur Zahl der Menschen, die deswegen nun in Quarantäne müssen, machte die Stadt keine Angaben. Die Städteregion Aachen erklärte allerdings, man gehe nicht von vielen Ansteckungen aus. Die Friseurin sei nur kurze Zeit in dem Salon gewesen. Bislang seien auch alle Tests im beruflichen Umfeld der Frau negativ.