12. Januar 2019 - 11:06 Uhr

PS-Liebhaber muss in die Formel E

Godverdomme! Der Motorsport-Weltverband FIA hat Formel-1-Rüpel Max Verstappen für seine Scharmützel auf und abseits der Strecke eine Strafe aufgebrummt. Der Holländer muss zur Verkehrserziehung - und das auch noch in der Elektroserie Formel E.

"Erzieherische und aufklärerische" Maßnahme

Der Red-Bull-Fahrer sollte am Samstag beim Formel-E-Rennen in Marrakesch die Arbeit der Rennkommissare aus der Nähe beobachten, um daraus für die Zukunft zu lernen, teilte die FIA mit. Dies sei Teil der gegen Verstappen verhängten Sanktionen, nachdem der 21-Jährige im November beim Brasilien-GP seinen Rivalen Esteban Ocon beschimpft und geschubst hatte.

Verstappen hatte zuvor gesagt, er wolle nichts tun, das ihn "wie ein Idiot dastehen" lasse. Die FIA sieht die Aufgabe in Marrakesch als "erzieherische und aufklärerische" Maßnahme für den bereits mehrfach durch Undiszipliniertheiten aufgefallenen "Mad Max".

Verstappen nannte Ocon ein "Arschloch"

In Brasilien hatte Ocon den auf Platz 1 liegenden Verstappen mit einem unsinnigen Manöver von der Strecke geschossen. Nach dem Rennen ging der Red-Bull-Pilot in seiner Wut vor laufenden Kameras auf den Franzosen los und bezeichnete ihn sogar als "Arschloch". Die Rennkommissare verurteilten ihn dafür zu Sozialstunden im Motorsport an zwei Tagen. Die Reise zur Formel E in Marrakesch ist nun der erste Teil der Buße.