Erster Todesfall bei Aufräumarbeiten in AKW Fukushima

Tepco wiederholt in der Kritik

Bei den Aufräumarbeiten im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist erstmals ein Arbeiter ums Leben gekommen. Der Mann sei beim Ausheben eines Grabens unter Kies verschüttet worden, teilte der Betreiber Tokyo Electric Power mit. Die Arbeiten seien für Sicherheitsprüfungen ausgesetzt worden. Tepco hatte erklärt, die Bergung der Brennstäbe sei nach einem Kranunfall gestoppt worden.

Es ist die erste größere Unterbrechung bei dem Versuch, die mehr als 1.500 Brennstäbe zu bergen. Tepco ist wiederholt wegen der Aufräumarbeiten in Fukushima kritisiert worden.