RTL/n-tv Trendbarometer zeigt: AKK hat die Nase vorn

Erster Tag für Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Vorsitzende: Gegen sie wären SPD-Kandidaten chancenlos

17. Dezember 2018 - 21:21 Uhr

Wie lief AKKs erster Tag?

Es ist der erste richtige Tag von Annegret Kramp-Karrenbauer als neue CDU-Vorsitzende. Erstmals hat sie heute die Sitzung der Parteispitze geleitet. Und das, nachdem diese Aufgabe 18 Jahre lang Angela Merkel innehatte. Ein schwieriges Erbe. Doch wie ist die erste Sitzung wirklich gelaufen? Wie wird die CDU-Chefin eigentlich bezahlt? Und vor allem: Was wird aus Friedrich Merz? Wie der erste Tag von "AKK" war, sehen Sie in unserem Video. Gute Nachrichten erreichen die CDU-Chefin unterdessen aus der Bevölkerung: Laut neuesten Umfragen des RTL/n-tv Trendbarometers liegt sie in der Kanzlerfrage klar vorn.

SPD-Kandidaten erreichen nicht mal die Hälfte von AKK

Besonders SPD-Parteichefin Andrea Nahles käme bei einem direkten Duell mit Kramp-Karrenbauer nicht gut weg. 48 Prozent der Befragten würden sich für die CDU-Frau entscheiden – und nur zwölf Prozent für Nahles. Ein wenig besser sieht es bei Ex-Kanzlerkandidat Martin Schulz aus. Für ihn würden sich im direkten Vergleich 16 Prozent entscheiden, für Kramp-Karrenbauer 48 Prozent. Bundesfinanzminister Olaf Scholz würde mit 20 Prozent noch etwas besser abschneiden, erreicht aber nicht mal die Hälfte von Kramp-Karrenbauer, die gegen ihn auf 43 Prozent kommt.

SPD liegt auch als Partei weit hinter CDU

RTL/n-tv Trendbarometer 2018
Gegen Kramp-Karrenbauer sieht es für die SPD derzeit düster aus.
© Mediengruppe RTL

Der Überraschungs-Sieger bei der Bevölkerung: Sigmar Gabriel, der 21 Prozent für sich begeistern könnte. Und das, obwohl sich das SPD-Urgestein aus der Bundespolitik weitestgehend zurückgezogen hat. Trotzdem hat mit 43 Prozent auch hier Kramp-Karrenbauer die Nase vorn.

Für die SPD als Partei sieht es in den Umfragen nicht besser aus. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, würden sich nur 15 Prozent der Wähler für die Sozialdemokraten entscheiden. CDU/CSU kämen dagegen auf über die Hälfte mit 32 Prozent. Die Grünen bleiben weiter zweitstärkste Partei mit 19 Prozent, die AfD würden zwölf Prozent der Befragten wählen. Die Linke und FDP teilen sich Platz 5 mit jeweils acht Prozent.