Erste Pole: Ricciardo macht's wie Mika und Schumi

Interessante Zahlen, Daten und Fakten zum Qualifying beim Großen Preis von Monaco auf dem Circuit de Monaco in Monte Carlo.

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Daniel Ricciardo fuhr in Monaco im 94. Anlauf seine erste Pole ein.
REUTERS, ERIC GAILLARD

Teaminterne Qualifying-Duelle:

Mercedes: Lewis Hamilton - Nico Rosberg 3:3

Ferrari: Sebastian Vettel - Kimi Räikkönen 4:2

Williams: Felipe Massa - Valtteri Bottas 3:3

Red Bull Racing: Daniel Ricciardo - Max Verstappen 2:0

Force India: Nico Hülkenberg - Sergio Perez 2:4

Renault: Kevin Magnussen – Jolyon Palmer 5:1

Toro Rosso: Carlos Sainz jr. – Daniil Kvyat 2:0

Sauber: Marcus Ericsson - Felipe Nasr 5:1

McLaren-Honda: Jenson Button – Fernando Alonso 1:4

Manor Racing: Rio Haryanto – Pascal Wehrlein 3:3

Haas Team F1: Romain Grosjean – Esteban Gutierrez 5:1

Daniel Ricciardo fährt im Fürstentum die erste Pole Position seiner Karriere ein.

58. Pole für Red Bull.

Ricciardo holt die 33. Pole für Australien. Nach Jack Brabham, Alan Jones und Mark Webber ist er der vierte Aussie, der von Startplatz 1 in ein F1-Rennen geht.

Der 26-Jährige knackte bei seinem Parforceritt durch die monegassischen Häuserschluchten mit 1:13,622 Minuten fast den Rundenrekord aus dem Jahr 2006 (damals knallte Kimi Räikkönen in Q2 im McLaren-Mercedes eine 1:13,532 hin). Die schnellste Pole-Zeit aller Zeiten in Monte Carlo hält Sebastian Vettel mit 1:13,556 aus dem Jahr 2011.

In Monte Carlo konnte der Polesetter bei 62 Rennen bisher 28 Mal auch das Rennen gewinnen, das entspricht einer Quote von 45 Prozent. In den letzten zwölf Rennen gewann der Polesetter zehnmal auch das Rennen (83 Prozent).

Ricciardo gelingt seine erste Pole im 94. Versuch (ebenso wie Mika Häkkinen, der 1997 am Nürburgring ebenfalls im 94. Anlauf erstmals auf Position 1 raste).

Die Premieren-Pole im Fürstentum – etwas ganz besonderes. Auch Michael Schumacher gelang dieses Kunststück: 1994 im Benetton-Ford.

Silber-Serie gerissen - Hülkenberg mit bestem Saisonergebnis

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Nico Hülkenberg zeigte in Monaco im Qualifying als 5. eine Top-Leistung und ließ sogar Kimi Räikkönen im Ferrari hinter sich.
Getty Images, Bongarts

Zum ersten Mal seit dem Singapur-GP im September 2015 steht kein Silberpfeil auf dem Platz an der Sonne (damals fuhr Sebastian Vettel im Ferrari auf Pole). Die Silber-Serie ist damit nach elf Poles in Folge gerissen.

Von den aktiven Fahrern haben Nico Rosberg und Fernando Alonso mit je zwei Poles in Monaco die Nase vorn. Rekordhalter in Sachen Poles auf dem Stadtkurs ist der legendäre Ayrton Senna, der fünfmal auf Startplatz 1 raste.

Rosberg fährt im sechsten Rennen zum sechsten Mal in die erste Startreihe, saisonübergreifend steht der WM-Führende gar zum zwölften Mal in Reihe eins.

Nico Hülkenberg gelingt mit Rang 5 das beste Qualifying-Ergebnis dieser Saison.

Die beiden McLaren ziehen – wie bisher immer in dieser Saison – in Q2 ein.

Die Manor-Piloten sind nach wie vor die einzigen, die es in dieser Saison noch nie in die zweite Quali-Runde geschafft haben.