Erotiksammlung aus Beate Uhse Museum kommt unter den Hammer

24. Januar 2020 - 14:00 Uhr

Ein Erotikstuhl, Dildos aus Elfenbein, fein bedruckte Kondome: Mehr als 500 Exponate aus dem ehemaligen Beate Uhse Museum werden am Samstag versteigert. Interessierte können Skulpturen, Zeichnungen und andere erotische Kunstobjekte erwerben, wie das Auktionshaus Historia Auctionata auf seiner Internetseite mitteilt. Die Gegenstände stammen demnach aus verschiedenen Epochen und Kulturen, vor allem aus dem asiatischen und afrikanischen Raum.

Höhepunkte sind etwa Zeichnungen von Künstlern wie George Grosz oder Willy Jaeckel. Oder ein Dionysusbecher mit erotischen Motiven, der rund um das Jahr 1600 gefertigt worden sein soll.

Die Unternehmerin Beate Rotermund hatte das Museum in Berlin-Charlottenburg nach Angaben des Onlineportals "berlin.de" 1995 eröffnet. 2014 wurde es demnach geschlossen. Der Erotikhandel Beate Uhse meldete im vergangenen Jahr zum zweiten Mal Insolvenz an.

Quelle: DPA