Erneut schwere Kämpfe im Südsudan

17. April 2014 - 20:02 Uhr

Im afrikanischen Krisenstaat Südsudan sind in den vergangenen Tagen erneut schwere Kämpfe entbrannt. Die Gefechte hätten auch in der Nähe von Flüchtlingscamps stattgefunden, so dass zahlreiche Vertriebene die Lager verlassen mussten, um sich in Sicherheit zu bringen. Dies berichteten Mitarbeiter der Hilfsorganisation World Vision. Besonders schlimm betroffen war offenbar die Region um die Stadt Renk im ölreichen Bundesstaat Oberer Nil.

In dem erst 2011 unabhängig gewordenen Land kämpfen seit Mitte Dezember Regierungssoldaten von Präsident Salva Kiir gegen Rebellen, die mit seinem früheren Stellvertreter Riek Machar sympathisieren. Die Gewalt, die durch einen Machtkampf zwischen den beiden Politikern ausgelöst worden war, hat auch ethnische Hintergründe.