Tödliche Abgase aus Brunnen

Erneut Schatzsucher in Griechenland gestorben

Refuges, most of them Kurds, settled up a makeshift spot for sleeping in Aristotelous square in Thessaloniki city downtown, as they are waiting outside of the police station to be officially arrested and get their temporary official documents that al
Symbolfoto
picture alliance / NurPhoto, Nicolas Economou

Gerichtsmedizin muss Todesursache klären

Der Traum vom großen Schatz wurde zur nächtlichen Todesfalle: Drei Griechen sind in einem Brunnen ums Leben gekommen. Feuerwehr und die Polizei bestätigten das Unglück, das sich in einem Wald im Norden der griechischen Hauptstadt Athen ereignete. Die genauen Ursachen des Todes sollen Gerichtsmediziner klären.

Ähnlicher Vorfall im Mai

Die Anzeichen für das Unglück scheinen klar zu sein, berichtete der Staatsrundfunk (ERT): Die Männer seien offenbar an den Abgasen eines Generators gestorben, den sie einsetzen, um den Brunnen zu beleuchten. Andere Mitglieder der Schatzsuchergruppe, die draußen geblieben waren, alarmierten die Feuerwehr. Diese konnte aber nur die Leichen der drei Männer bergen.

"Sie suchten wohl nach einem Schatz", sagte der Bürgermeister der Region, Spyros Vrettos, im Staatsradio.

Bereits im Mai waren vier Männer auf der Suche nach einem angeblichen Schatz in einer kleinen Grotte nahe der Stadt Korinth ums Leben gekommen. In zahlreichen Regionen Griechenlands machen seit Jahrzehnten Gerüchte über angebliche Schätze die Runde. Diese sollen in den meisten Fällen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen. Partisanen oder deutsche Besatzer sollen die Schätze vergraben haben, um sie sich später zu holen.