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Ermittlungen gegen Waffenhersteller eingestellt

Ermittlungen gegen Waffenhersteller eingestellt

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen den Waffenhersteller Heckler & Koch wegen des Verdachts der illegalen Lieferung von G-36-Gewehren nach Libyen eingestellt. Ein Behördensprecherin sagte, es seien keine Einzelheiten ermittelbar gewesen, die für eine Anklageerhebung ausreichten.

Unstrittig sei, dass die 2011 in dem Wüstenstaat entdeckten Waffen 2003 im Beschussamt in Ulm geprüft worden seien. Es sei aber unklar, wie die Waffen von dort nach Libyen gelangten. Der Lieferweg sei nicht aufklärbar gewesen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Außenwirtschafts- und Kriegswaffenkontrollgesetz.