Terror in Hanau

Ermittlerkreise: Wollte Hanau-Schütze Pläne von "Gruppe S." realisieren?

Bei dem Terroranschlag in Hanau kamen insgesamt elf Menschen ums Leben. Zu den Toten zählt auch der Schütze.
© dpa, Nicolas Armer, nar hjb

21. Februar 2020 - 11:32 Uhr

Ermittler diskutieren neue Theorie

Wollte der Schütze von Hanau die Pläne der rechten Terrorzelle "Gruppe S." realisieren? Nach dem Mord an zehn Menschen am Mittwochabend in Hanau diskutieren die Ermittler nach RTL-Informationen die Frage, ob Tobias R. die verhinderten Pläne der Terrorzelle, die im Februar von der Polizei aufgelöst wurde, umsetzen wollte.

Auch bulgarische Staatsbürger unter den Toten von Hanau

Tobias R. hat in Hanau zehn Menschen und sich selbst erschossen. Fünf Menschen wurden bei den Angriffen auf zwei Shisha-Bars und einen Kiosk verletzt. Inzwischen ist klar: Neun der Todesopfer haben einen Migrationshintergrund. Fünf davon seien türkische Staatsbürger, wie die türkische Botschaft in Berlin bestätigte. Außerdem soll es sich bei weiteren Opfern laut Recherchen von RTL-Reporter Uli Klose um bulgarische und rumänische Staatsbürger handeln.

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Möglicherweise, dieser Frage gehen derzeit Ermittler nach, wollte der Täter die Pläne der Terrorzelle, die die Polizei vergangene Woche stoppen konnte, in die Tat umsetzen. Welche Anzeichen daraufhin deuten, und ob eine konkrete Spur exisitert - das ist derzeit nicht bekannt.

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