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Erkältungswelle: Darum sind Kinder so große Keimschleudern

Erkältungswelle: Darum sind Kinder so große Keimschleudern
Erkältungswelle: Darum sind Kinder so große Keimschleudern 02:33

Partner, Kinder, Kollegen - alle krank? Mit diesen Tipps bleiben Sie verschont!

Im Moment ist ja beinahe jeder krank. Gerade in Familien mit Kindern ist es besonders schlimm. Erst hat es das eine Kind erwischt, dann das andere, und zum Schluss sind dann die Eltern an der Reihe. Und kaum haben die sich von einem Infekt erholt, bringen die Kleinen wieder neue Keime aus Kindergarten, Kita oder Schule mit nach Hause. Es scheint ein Teufelskreis ohne Entkommen zu sein. Doch keine Sorge, in unserem Video geben Ihnen zwei Experten Tipps, wie Sie sich vor den gemeinen Keimen schützen können. 

Kinder-Keime verbreiten sich schneller als die von Erwachsenen

Verrotzte Nasen, heisere Stimmen und schallender Husten soweit das Auge reicht: Die Erkältungszeit lässt grüßen. Meistens sind es Eltern mit Kindern, die es in dieser Zeit besonders schwer haben. Aber woran liegt das eigentlich?

Kinder sind absolute Keimschleudern, weil sie in Kita, Kindergarten oder Schule in ständigem Körperkontakt zu Gleichaltrigen oder anderen Erwachsenen stehen. Weil das Immunsystem unserer Kleinsten aber noch schwach ist, verbreiten sich Erreger bei ihnen viel schneller.
Einmal aufgesammelt, bringen die Kinder die Keime dann auch noch mit nach Hause. Dort angekommen geht es ihnen, Geschwistern und Eltern direkt an den Kragen. "In einem Mililiter Nasenschleim von Erwachsenen sind ca. 100 Keime enthalten. Bei einem Kind sind es 100.000 Keime", erklärt Kinderarzt Dr. Martin Karsten. Und weiter: "Also wenn ein Kind niest, kann man das mit einem Flächenbrand vergleichen. Dann können bestimmt 10-100 andere Personen davon angesteckt werden."

Ein weiterer Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern in der Erkältungszeit ist, dass die Kiddies sich meist schnell wieder von einem Infekt erholen. Das liegt daran, dass sie genug Zeit haben um sich auszukurieren und zu stärken. Erwachsene müssen ihren Alltag trotz Krankheit bewältigen und gegebenenfalls sogar arbeiten. Da bleibt kaum Zeit, um seinem Körper Ruhe zu gönnen. Am besten wäre es doch, wenn es erst gar nicht so weit kommen würde. 

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