Erdogans neueste Nazi-Ausraster: "Das kann und darf sich Merkel nicht weiter bieten lassen"

24. März 2017 - 15:14 Uhr

Ein Kommentar von RTL-Hauptstadt-Studioleiterin Jutta Bielig

Was will sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eigentlich NOCH leisten? Jetzt hat er sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich Nazi-Methoden vorgeworfen. Die Leiterin des RTL-Hauptstadt-Studios, Jutta Bielig, hat eine klare Meinung dazu:

"Das kann und darf sich Merkel nicht weiter bieten lassen"

"Die Kanzlerin hätte viel füher klare Kante zeigen müssen, dann würde sich Erdogan vielleicht jetzt nicht so außer Rand und Band aufführen. Aber das ist Schnee von gestern, Tatsache hier und heute ist: Nicht irgendein türkischer Hinterbänkler, sondern der Präsident des NATO-Partners Türkei beleidigt die Kanzlerin in übelster Art und Weise. Das kann und darf sich Merkel nicht weiter bieten lassen, sonst verspielt sie Glaubwürdigkeit und Autorität - auch bei ihren Wählern hier.

"Sehr viel schlechter können die Beziehungen eh nicht mehr werden"

Meine Prognose deswegen: Wenn Erdogan mit Nazi-Vergleichen nachlegt, wird die Bundesregierung weitere Wahlkampfauftritte türkischer Minister hier verbieten. Sehr viel schlechter können die Beziehungen eh nicht mehr werden - und die Kanzlerin hätte dann gezeigt, dass auch sie 'basta!' kann."