Erdbeben in Südwestchina und Japan - ein Toter

Japan-Karte mit dem Epizentrum eingezeichnet
Die US-Behörde für geologische Überwachung (USGS) gab eine Karte des Erdbebengebiets heraus.
dpa, Handout

Erdbeben erreichte Stärke 6,8

Zwei Erdbeben haben Ostasien erschüttert. Im Südwesten Chinas wurde ein Mann von herabstürzenden Gegenständen erschlagen, wie die Nachrichtenagentur China News Service meldete. Insgesamt seien in der dünn besiedelten und abgelegenen Region in der Provinz Sichuan zunächst jedoch keine größeren Schäden an Gebäuden oder eine große Zahl Verletzter gemeldet worden. Die US-Erdbebenwarte bezifferte die Stärke der Erdstöße auf 5,9, während Chinas Erdbebenwarte eine Erschütterung der Stärke 6,3 meldete.

In Japan gab die Meteorologische Behörde die Stärke des Erdbebens im Norden der Provinz Nagano mit 6,8 an. Gefahr durch einen Tsunami bestand jedoch nicht. Berichte über mögliche Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Im März 2011 hatte ein gewaltiges Erdbeben vor der Küste Japans einen verheerenden Tsunami ausgelöst. Die Katastrophe im

Atomkraftwerk Fukushima war die Folge.