Es klingt absurd: In der Kleinstadt Sauk Village im US-Bundesstaat Illinois sollte ein neuer Stadtverwalter gewählt werden. Da am Ende zwei Kandidaten die gleiche Anzahl an Stimmen erhalten, wird final mit einem simplen Münzwurf entschieden. Eine solches Vorgehen ist in Illinois gesetzlich sogar erlaubt, es offenbart aber auch ein weiteres Problem: Nur ein klitzekleiner Teil der Bürger in Sauk Village ging überhaupt zur Wahl - die Bezirkssekretärin ist überzeugt: Wenn mehr Menschen wählen gehen würden, wäre solch ein Unentschieden der Wählerstimmen deutlich unwahrscheinlicher.