Vor dem Treffen von Kanzlerin mit den Bundesländern

Epidemiologe fordert weniger als 50 Gäste bei privaten Feiern

28. September 2020 - 14:57 Uhr

Partys in Coronazeiten: Weniger ist mehr

Private Partys und Feiern sind einer der Infektionstreiber in Deutschland. Während Betriebe die Schutzmaßnahmen ganz gut managen, kommt es bei Hochzeiten, Familienfeiern und Gottesdiensten immer wieder zu Infektionen. Deshalb will die Politik jetzt die Zahl der Feiernden im Privaten begrenzen. Von maximal 50 Personen ist die Rede. Der Epidemiologe Prof. Timo Ulrichs hält das für richtig, wünscht sich aber im Prinzip noch deutlich weiniger Feiernde, um Ansteckungen zu vermeiden. 

Sehen Sie das ganze Interview von RTL-Reporterin Doro Steitz mit Prof Timo Ulrichs im Video.

Zu wenig Kontrolle: Corona-Regeln bei privaten Feiern

Bislang habe man darauf vertraut, dass die Corona Regeln auch bei privaten Feiern eingehalten würden. Doch anders als bei öffentlichen Veranstaltungen, wo vorher alles mit Hygienekonzept angemeldet werden müsse, fehle bei privaten Feiern die Kontrolle, so der Epidemiologe Prof Timo Ulrichs. Private Feiern, wie die in Bielefeld mit 36 Infektionen und 900 Quarantänefälle zeigen, dass dort das Virus intern weitergegeben werde.

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