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Entscheidung über Naturmonument und Carius-Nachfolge

Ehemaliger Kolonnenweg
Der ehemalige Kolonnenweg, der bei Eisfeld den früheren innerdeutschen Grenzverlauf markiert. Foto: arifoto UG/Archiv © deutsche presse agentur

29 Jahre nach dem Mauerfall will Thüringen dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen den Status eines Naturmonuments geben. Ein Gesetzentwurf von Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) soll heute vom Landtag beschlossen werden.

Die Entscheidung am 9. November habe eine symbolische Bedeutung, sagte Siegesmund. Ziel sei es, den ehemaligen Todesstreifen, der Deutschland bis 1989 durchschnitt, als erlebbaren Erinnerungsort zu erhalten. Zudem solle die Artenvielfalt in dem Grünen Band, das sich zu einem besonderen Naturraum entwickelt habe, gesichert werden. Der Streifen mit dem ehemaligen Kolonnenweg wäre nach Angaben des Umweltverbandes BUND das dritte Naturmonument in Deutschland.

Außerdem wollen die Abgeordneten einen neuen Landtagspräsidenten wählen. Die CDU als größte Fraktion hat ihren Vizefraktionschef Michael Heym für das Amt vorgeschlagen. Sie ist dabei auf Stimmen aus anderen Fraktionen angewiesen. Rot-Rot-Grün hat Heym abgelehnt, weil sie in ihm nicht den überparteilichen Präsidenten an der Spitze des Landtags sehen.


Quelle: DPA

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