So äußert sich der Hof dazu

Enthüllt! Prinz Nikolai wurde von Skandal-Schule verwiesen

Prinz Nikolai von Dänemark wird Teil der Diskussionen um seine Schule.
Prinz Nikolai von Dänemark wird Teil der Diskussionen um seine Schule.
© picture alliance, AP Photo/Christophe Ena

11. Mai 2022 - 10:39 Uhr

In dem Missbrauchsskandal um die Eliteschule Herlufsholm, kommen immer mehr Informationen ans Licht. So enthüllte ein ehemaliger Rektor der Schule, dass Prinz Nikolai (22) von Dänemark einmal einen Schulverweis erhalten hat. Jetzt äußert sich der dänische Hof dazu.

Ex-Rektor spricht über Schulverweis von Prinz Nikolai

An der Eliteschule, die auch der dänische Thronfolger Prinz Christian (16) besucht und an der sein Cousin Prinz Nikolai seinen Abschluss gemacht hat, sollen Mobbing, Gewalt und Missbrauch an der Tagesordnung stehen. Das schilderten über 50 Schüler in einer Enthüllungsdoku. Die Schule weist die Anschuldigungen bisher zurück.

In einem TV-Interview erklärte ein ehemaliger Rektor zu den Vorwürfen, dass die Schulleitung die Hand über Schüler und Schülerinnen aus den oberen Gesellschaftsschichten gehalten habe. "Vor einigen Jahren hatten wir hier einen Schüler, der ein Mitglied der königlichen Familie war. Die Leute wissen, von wem ich spreche", so der ehemalige Schulleiter Klaus Eusebius Jakobsen, "Er hat gegen eine der Alkoholregeln der Schule verstoßen, und ich muss sagen, dass ich eiskalt war."

Prinz Joachim habe positiv reagiert

Trotz seines royalen Hintergrunds habe der Ex-Rektor keinen Zweifel daran gehabt, dass der Prinz eine Verwarnung erhalten müsse. Sein Vater Prinz Joachim (52) habe von dem Vorfall erfahren und "unglaublich positiv reagiert": "Er war [...] froh, dass wir es angesprochen haben, wie die meisten Eltern es tun, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Wir haben uns dann mit ihnen in Verbindung gesetzt, [...] um um Unterstützung für künftiges Verhalten zu bitten."

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Das sägt der dänische Hof dazu

"Die Gräfin Alexandra kann bestätigen, dass Prinz Nikolai eine Verwarnung erhalten hat und für ein paar Tage nach Hause geschickt wurde", hieß es in einem Pressestatement des dänischen Palasts. "Beide Eltern haben in diesem Zusammenhang mit ihm darüber gesprochen." Zudem machte die Chef-Sprecherin des Hofes in einem anderen Statement klar: "Wir betrachten es als eine persönliche Angelegenheit, die damals an der richtigen Stelle – nämlich zwischen Schule, Schüler und Eltern – behandelt wurde."

Kurz zuvor hatte Prinz Nikolais Mutter Alexandra von Frederiksborg (57) sich "zutiefst schockiert" über die Enthüllungen rund um die Skandalschule gezeigt und sich stark davon distanziert. Sie sagte zudem, dass Nikolai "nur gute Erinnerungen an seine Schulzeit" gehabt haben soll. (udo)