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Fischernetz hatte sich tief in seinen Hals gefressen

Schwer verletztes Robbenbaby wieder in die Freiheit entlassen

Das Robbenbaby war durch ein Fischernetz schwer verletzt worden.
Das Robbenbaby war durch ein Fischernetz schwer verletzt worden.
© JamPress

05. März 2021 - 20:53 Uhr

Helfer retteten der jungen Robbe das Leben

Was für ein schöner Moment auch für die Helfer, die dieser jungen Robbe das Leben retteten: Das Jungtier, das sich mit dem Hals in einem Fischernetz verfangen und dabei schwer verletzt hatte, konnte erfolgreich aufgepäppelt werden – und wurde jetzt wieder zurück in die Freiheit entlassen.

Verwundetes Robbenbaby war dehydriert

Das schwer verletzte Robbenbaby konnte glücklicherweise gerettet werden.
Das schwer verletzte Robbenbaby konnte glücklicherweise gerettet werden.
© JamPress

Ende Februar war die im Fischernetz hängende und schwer verwundete Robbe an einem Hafen im englischen Penzance gefunden worden. Mitarbeiter der "British Divers Marine Life Rescue" (BDMLR) kamen dem Tier zur Hilfe und befreiten es: "Ich habe dabei geholfen, es vorsichtig von der Schnur zu befreien, aber die Wunde war so tief, dass wir entschieden, die Robbe mit auf unsere Krankenstation zu nehmen", erzählte der freiwillige Sanitäter Andy Cowie "Jam Press".

Das Jungtier war dehydriert und musste mit Antibiotika behandelt werden. Bis auf seine tiefe Halswunde war es soweit aber fit – deshalb entschied das Team der freiwilligen Helfer, das Robbenbaby wenig später wieder in die Freiheit zu entlassen. "Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, die Robbe davonschwimmen zu sehen und zu wissen, dass man ihr auf ihrem Weg geholfen oder sogar ihr Leben gerettet hat", so Cowie.

LESE-TIPP: Verletzte Baby-Robbe sucht Hilfe bei Menschen

Meere müssen sauber gehalten werden

Das lange Fischernetz, in dem die Robbe gefangen war, wird üblicherweise für das Makrelenfischen genutzt. Den örtlichen Fischern gebe der BDMLR jedoch keine Schuld: "Wir verstehen vollkommen, dass Netze manchmal ohne die Schuld der Fischer im Meer verloren gehen", so ein Sprecher der Organisation. "Diese Art von Fischerei ist nachhaltig, aber leider passieren solche Fälle manchmal." Das Netz könne darüber hinaus auch aus dem offenen Meer angespült worden sein. "Es ist wichtig für uns, (mit den Fischern) zusammenzuarbeiten, damit wir unsere Meere sauber halten können."

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