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Endlich schlank dank Magenbypass?

Das passiert bei einer Magenverkleinerung

Wenn alle Diäten und Versuche, Gewicht zu reduzieren, gescheitert sind und der Jo-Jo-Effekt der treueste Begleiter ist, sehen viele Betroffene eine Operation am Magen als letzten Ausweg - so auch Iris Abel, die Frau von "Bauer sucht Frau"-Kultstar Uwe. Wir erklären, für wen dieser Eingriff geeignet ist und zeigen im Video, wie eine Magenbypass-Operation durchgeführt wird.

Magenbypass oder Magenband?

Bei einem Magenbypass wird ein großer Teil des Magens operativ entfernt. Das Ziel: Aufgrund des verringerten Magenvolumens haben Patienten deutlich weniger Hunger als vor dem Eingriff. Sie können schlicht nicht mehr so viel essen.

Bei einem Magenband wird eine Schlinge um den oberen Teil des Magens gelegt. Dadurch können Patienten deutlich weniger Nahrung zu sich nehmen. Das Magenband war über viele Jahre der häufigste Eingriff zur Gewichtsreduktion in Europa. Da es aber sehr anfällig für Komplikationen ist, führen Mediziner diesen Eingriff kaum noch durch.

Vorteile eines Magenbypasses:

- Fettverdauung um 40 Prozent reduziert
- Weniger Hungergefühl
- Dauerhafte Gewichtsabnahme

Nachteile des Eingriffs:

- Jede Operation bietet Risiken, wie Wundinfektionen und Blutungen
- Verminderte Aufnahme von Vitaminen und Nährstoffen
- Lust am Essen sinkt

Für wen eignet sich ein Magenbypass?

Menschen, deren BMI (Body Mass Index) über 40 liegt, erzielen den größten Effekt aus einer operativen Verkleinerung ihres Magens. Ein Magenbypass lässt sich nicht mehr rückgängig machen – wer sich für diesen Eingriff entscheidet, muss mit den Konsequenzen leben.