2018 M10 19 - 14:21 Uhr

Schluss mit der Sieglos-Serie?

1:1 gegen Augsburg, 0:2 in Berlin, 1:1 gegen Amsterdam, 0:3 gegen Mönchengladbach - solch eine schwache Serie ist beim FC Bayern München eine absolute Seltenheit. In Wolfsburg stehen der Rekordmeister und sein Trainer Niko Kovac extrem unter Druck. Der Kroate hadert mit dem Glück.

Der Hauptgrund für die Bayern-Krise

Die ersten sieben Pflichtspiele konnte Niko Kovac als Bayern-Trainer gewinnen. Nun wartet der Kroate seit vier Partien auf einen Sieg, geriet immer mehr in die Krtik und Bayern in eine handfeste Krise. "Bei dem erfolgreichen Saisonstart habe ich schon immer wieder betont, dass nicht alles rosa ist. Genauso wenig ist jetzt alles schwarz", beschwichtigt Kovac. "Wenn man sich die Statistiken ansieht, erkennt man, dass wir den Gegnern nach wie vor überlegen sind. Aber der Ball will nicht da hin, wo wir ihn haben wollen - ins Tor. Uns fehlt das Quäntchen Glück und das brauchen wir wieder, das braucht man generell im Sport."

Kovac verteidigt Rotation

Auch wenn die Aufgabe in Wolfsburg nicht leicht wird, betont Kovac: "Wir werden uns den Erfolg zurückholen." Der Bayern-Coach zeigt sich trotz der Krise selbstbewusst und gelassen. Auch das Thema Rotation - zuletzt von Bayern-Präsident Uli Hoeneß kritisiert - schließt der Kroate. "Wir sollten da jetzt mal einen Punkt hinter machen. Alle anderen großen Klubs machen das. Man kann nicht sechs Wochen lang dreimal die Woche spielen. Das geht einfach nicht. Wer mir etwas anderes erzählt, hat keine Ahnung."