EnBW plante, Atommüll nach Russland zu bringen

12. Februar 2016 - 12:00 Uhr

Der Karlsruher Energiekonzern EnBW hatte laut 'Süddeutsche Zeitung' konkrete Pläne, Atommüll nach Russland zu schaffen. Aus vertraulichen Papieren des Konzerns gehe hervor, dass über Jahre geplant wurde, Brennelemente und AKW-Teile dort zu entsorgen, so das Blatt. Angeblich hoffte der drittgrößte deutsche Stromkonzern auch auf ein Endlager dort.

Die EnBW bestätigte, dass beim Rückbau von Obrigheim "auch mögliche Optionen im Ausland wirtschaftlich, juristisch und technisch bewertet" worden seien.