Emotionaler Post einer Mutter: "Impfgegner sind eine Gefahr für meine Tochter"

29. Juni 2017 - 15:32 Uhr

Camilles Tochter Ashley kann keinen Schutz aufbauen

Camille Echols aus den USA hat vor wenigen Tagen einen emotionalen Post bei Facebook geschrieben, der ans Herz geht! Auf den Bildern sieht man Camilles Tochter Ashley, wie sie im Krankenhaus liegt - völlig aufgelöst. Der Grund: Ashley war mit einem Kind in Kontakt, dass die Windpocken hatte. Leider ist die kleine Ashley aber nicht dagegen geimpft, "die im Alter von zwei Jahren eine Nierentransplantation bekam. Sie bekam eine Impfung gegen Windpocken, aber konnte keine zweite bekommen, da sie ein gehemmtes Immunsystem hatte und anstatt immun zu werden, wäre sie an dem Virus erkrankt."

Ashley ist auf die Rudel-Immunisierung angewiesen

Aus diesem Grund ist sie darauf angewiesen, dass möglichst viele Kinder und Erwachsene in ihrem Umfeld geimpft sind, damit sich eine Übertragung der Krankheit ausschließt. Doch da es auch in den USA viele der so genannten Impfgegner gibt, die ihre Kinder nicht impfen lassen, wächst das Risiko, dass sich diese 'Kinderkrankheiten' verbreiten können und solche betroffen sind, die keinen Schutz aufbauen können - wie Ashley.

Windpocken-Inkubastionszeit sind 7 bis 21 Tage.

Die Inkubationszeit der Windpocken beträgt etwa sieben bis 21 Tage. Camille wollte aber nicht so lange warten, bis sich bei ihrer Tochter erste Symptome zeigen. Das hätte für Ashley eine ernstzunehmende Gefahr bedeutet. Sie musste stattdessen in die Notaufnahme und ihr wurden Antikörper injiziert - eine Tourtour, die kein Kind durchmachen sollte. Darum appelliert Camille an die Impfgegner: "Bitte, wenn du jemand bist, der glaubt, sein Kind würde von Impfungen an Autismus erkranken, BITTE bilde dich weiter. Es gibt nicht eine einzige unabhängig begutachtete Studie, die zu diesem Schluss gekommen ist. Und die Menschen, die sich gegen Impfungen entscheiden, setzen Kinder wie meine Tochter einer großen Gefahr aus. Sie hat bereits SO viel durchgemacht. Und dies hätte verhindert werden können."

Glücklicherweise hat sich vor wenigen Tagen herausgestellt, dass die kleine Ashley nicht angesteckt worden ist. Dennoch: Die Ungewissheit, die die Familie durchleben musste, wünscht man niemandem!