Dankschreiben an „National Health Service“

Emilia Clarke: Krankenschwester rettete „Game of Thrones“-Star das Leben

Emilia Clarke dankt dem Personal des "National Health Service"
© picture alliance / AP Images, Chris Pizzello

10. Juli 2020 - 10:22 Uhr

Emilia Clarke bedankt sich bei NHS-Ärzten und Pflegekräften

Der britische "National Health Service" (NHS) feierte am 5. Juli seinen 72. Geburtstag. Ein großes Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz der Ärzte und Pflegekräfte – vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie – gab es nicht nur von Herzogin Kate und Prinz William, die an diesem Tag ein Krankenhaus in London besuchten, sondern auch von vielen weiteren britischen Promis, die in dem Buch "Dear NHS: 100 Stories to Say Thank You" Dankesbriefe an den NHS schrieben. Darunter auch "Game of Thrones"-Star Emilia Clarke. Die 33-Jährige bedankte sich besonders bei der Krankenschwester, die ihr das Leben gerettet hat.

Emilia Clarke: „Ich war nie allein“

Emilia Clarke als Daenerys Targaryen und Kit Harington als Jon Snow in der achten Staffel von "Game of Thrones".
Emilia Clarke als Daenerys Targaryen und Kit Harington als Jon Snow in der achten Staffel von "Game of Thrones".
© dpa, Handout, sab wst bsc

Im März 2019 hatte Emilia Clarke öffentlich gemacht, dass sie während der Dreharbeiten zur Kultserie "Game of Thrones" fast gestorben wäre. Sie überlebte zwei Aneurysmen. Unter anderem auch, weil bei ihrer Einlieferung ins "National Hospital for Neurology and Neurosurgery" eine der Krankenschwestern vorschlug, ob man nicht "vielleicht, ganz vielleicht" einen Hirnscan machen solle. "Sie hat mir das Leben gerettet", schreibt Emilia.

In ihrem Brief an den NHS, den die "Sunday Times" vorab veröffentlicht hat, erinnert sich Emilia liebevoll an alle, die sie in dieser schweren Zeit betreut haben. Sie sei "nie allein gewesen". Ihr Dank richtet sich unter anderem an "die zahllosen Schwestern, die meine Katheter gewechselt und mein Erbrochenes aufgewischt haben, wenn ich an manchen Tagen noch nicht einmal einen Schluck Wasser bei mir behalten konnte", an "den Anästhesisten, der es irgendwie geschafft hat, mich und meine Familie zum Lachen zu bringen, während er mir das Procedere meiner Hirn-OP erklärt hat" und natürlich an "den Chirurgen, dessen Können und Einsatz mir das Leben gerettet hatte – ohne mich spüren zu lassen, wie nah ich dem Tod tatsächlich war".

Auf der Intensivstation kam Emilia Clarke mit dem Tod in Berührung

Besonders einen Moment wird Emilia Clarke für immer im Gedächtnis behalten. Nach Komplikationen habe sie auf der Intensivstation gelegen und war nicht fähig, sich klar zu artikulieren. "Ich bekam mit, dass der Patient im Bett neben mir im Sterben lag. Eine der Schwestern, die Dienst hatte, erlaubte meiner Mutter, bei mir zu bleiben und meine Hand zu halten." Alle anderen Besucher, die keine Angehörigen des Sterbenden waren, mussten den Raum verlassen. Die Schwester habe instinktiv gespürt, auch wenn Emilia nicht sprechen konnte, wie groß ihre Angst war, die Nächste im Raum zu sein, die stirbt.

Im Video: So schlecht ging es Emilia Clarke nach ihrer Hirn-OP