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EM-Aus für Siebenkämpferinnen Louisa Grauvogel und Mareika Arndt nach Autounfall

10.08.2018, Berlin: Leichtathletik, Europameisterschaft im Olympiastadion: Siebenkampf, 800 m, Frauen: Fans von Deutschland halten auf der Tribüne Schilder mit dem Schriftzug: "Gute Besserung Mädels!" hoch. Nach einem Autounfall müssen die Siebenkämp
Genesungswünsche für die beiden Siebenkämpferinnen © dpa, Michael Kappeler, nic

Deutsches Team geschockt

Schock für das deutsche Leichtathletik-Team bei den Europameisterschaften in Berlin: Die Siebenkämpferinnen Louisa Grauvogel und Mareike Arndt werden bei einem Autounfall verletzt und müssen ins Krankenhaus. Der Wettkampf ist für beide vor dem Abschluss beendet. 

Das Aus kam zwischen Speerwurf und 800-m-Lauf

Großer Schreck für die deutschen Leichtathleten: Nach einem Autounfall müssen die Siebenkämpferinnen Louisa Grauvogel und Mareike Arndt auf ihren EM-Start in der letzten Disziplin verzichten. Das teilte der Deutsche Leichtathletik-Verband vor dem abschließenden 800-Meter-Lauf mit. "Nach dem aktuellen Feedback kann man erste Entwarnung geben, es liegen keine schwerwiegenden Verletzungen vor", sagte der deutsche Cheftrainer Idriss Gonschinska in der ARD.  Die dritte deutsche Starterin Carolin Schäfer war nicht beteiligt.

Grauvogel hatte am Freitagabend das Krankenhaus schon verlassen, Arndt wurde zunächst noch weiter überwacht. "Das Wichtigste ist jetzt, dass sie bald wieder gesund werden", sagte Gonschinska. Der Unfall habe sich auf der Rückfahrt vom Olympiastadion ins Mannschaftshotel nach der Vormittagssession am zweiten Tag des Mehrkampfes ereignet, hieß es weiter. Die 21 Jahre alte Grauvogel lag nach einem starken Wettkampf nach sechs Disziplinen auf Rang 7, Arndt war Zwölfte. 

Schon Schwanitz in Autounfall verwickelt

30.07.2018, Brandenburg, Grünheide, Kienbaum: Christina Schwanitz, Kugelstoßerin des DLV sitzt im Ring im Außengelände des Leistungszentrum. Schwanitz war nach der Deutschen Leichtathletik Meisterschaft mit dem Auto verunglückt und hofft rechtzeitig
Christina Schwanitz verunglückte im Juli auf dem Weg zu einem Fernsehauftritt © dpa, Michael Kappeler, mkx jbu

Es ist bereits der zweite Autounfall in kurzer Zeit, in den eine deutsche Leichtathletin verwickelt gewesen ist. Nach ihrem deutschen Meisterschaftssieg in Nürnberg war Kugelstoßerin Christina Schwanitz auf der Fahrt zu einem Fernsehauftritt auf ein anderes Auto aufgefahren. Dabei hatte sie sich ein Schleudertrauma und eine Kapselverletzung an der Schulter zugezogen. Dennoch konnte sie bei der EM an den Start gehen und holte Silber. 

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