Elzacher Narren verpassen den Schwarzwald-"Tatort"

24. Februar 2020 - 10:20 Uhr

Die aktiven Mitglieder der Narrenzunft Elzach bei Freiburg haben wegen närrischer Verpflichtungen den in ihrer Stadt gedrehten "Tatort" im Fernsehen verpasst. Der Sonntagabend in der Fasnet sei ein fester Termin im Narrenkalender für einen großen Fackelumzug mit der Elzacher Narrengestalt "Schuttig" durch die Stadt, sagte der Chef der Narrenzunft, Armin Becherer, am Montag. Vor dem Fernseher zu sitzen, sei da nicht möglich. Die Elzacher Narren schauten den "Tatort" daher über das Internet in der ARD-Mediathek: "Aber frühestens am Aschermittwoch, wenn die Fasnet vorbei ist."

In der ARD-Mediathek ist der Film nach Angaben des Südwestrundfunks (SWR) noch bis zum 23. August abrufbar. Der Krimi mit dem Titel "Ich hab im Traum geweinet" und den Schwarzwälder "Tatort"-Kommissaren Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner lief am Sonntagabend im Ersten. Er spielt in der alemannischen Fasnet und wurde unter anderem in Elzach gedreht. Den Angaben zufolge schalteten am Sonntagabend 6,1 Millionen Zuschauer ein, dies sei ein Marktanteil von 17,6 Prozent. Der "Tatort" holte damit im Vergleich aller Sender die meisten Zuschauer.

Quelle: DPA