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Elon Musk: Belästigungsvorwürfe gegen den "SpaceX"-Gründer

Laut Bericht

Elon Musk: Belästigungsvorwürfe gegen "SpaceX"-Gründer werden laut

FILE PHOTO: Tesla CEO Elon Musk speaks at an event in Hawthorne, California April 30, 2015. REUTERS/Patrick T. Fallon/File Photo
Es werden Belästigungsvorwürfe gegen Elon Musk laut.
/FW1F/Matthew Lewis, REUTERS, Patrick Fallon

Wie das US-Nachrichtenportal „Insider“ berichtet, soll das von Tech-Milliardär Elon Musk (50) gegründete Raumfahrtunternehmen „SpaceX“ einer Flugbegleiterin 250.000 Dollar Schweigegeld gezahlt haben, nachdem Musk sie angeblich sexuell belästigt haben soll.

Elon Musk bot angeblich ein Pferd im Austausch gegen eine erotische Massage an

Während eines Fluges im Jahr 2016 soll es in einem von Musks Jets zu dem Vorfall gekommen sein. Der Vorwurf: Laut den Aussagen der Quelle des US-Mediums habe der Unternehmer seine Mitarbeiterin für eine Ganzkörpermassage in seine private Kabine bestellt. Als sie dort ankam, sei seine untere Körperhälfte lediglich mit einem Bettlacken bedeckt gewesen sein. Während der Massage habe er zudem ihr Bein berührt und ihr angeboten, ihr ein Pferd zu kaufen, falls sie bereit sei „mehr“ zu machen.

Nachdem die Mitarbeiterin das Angebot abgelehnt hatte, soll sie daraufhin für weniger Flüge eingeteilt worden sein. Daraufhin habe sie einen Anwalt beauftragt, der eine Beschwerde in der Personalabteilung von „SpaceX“ eingereicht habe. Das Unternehmen soll mit einem Gespräch reagiert haben, bei dem Musk selbst und ein Mediator anwesend gewesen sein sollen. Die Sitzung führte wohl dazu, dass der Streit schnell beigelegt wurde und der Fall niemals vor Gericht landete. Stattdessen soll sie eine Summe von 250.000 Dollar erhalten haben, habe daraufhin aber zusichern müssen, auf rechtliche Schritte zu verzichten und eine Geheimhaltungsklausel unterschreiben.

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Whistleblower handelte ohne das Einverständnis der Flugbegleiterin

Die Beweise in Form von Dokumenten und E-Mails seien von einer befreundeten Person der Flugbegleiterin an „Insider“ weitergeleitet worden. Der Whistleblower „fühle sich dazu verpflichtet“, mit den Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen, habe vorab allerdings nicht die Zustimmung der Flugbegleiterin eingeholt.

Tesla-Chef dementiert Vorwürfe auf Twitter

Auf Anfrage von „Insider“ habe der Tesla-Chef geantwortet, dass an der Story nichts weiter dran sei und „die Geschichte eine politisch motivierte Schmutzkampagne gegen ihn sei.“ Etwas ähnliches teilte er am Donnerstagabend (19. Mai) zudem auf der Social-Media-Plattform Twitter mit. Dort schrieb er:

„Die Angriffe gegen mich sollten durch eine politische Linse betrachtet werden – dies ist ihr übliches (verabscheuungswürdiges) Spielbuch – aber nichts wird mich davon abhalten, für eine gute Zukunft und Recht auf freie Meinungsäußerung zu kämpfen.“

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Gefährdet der Skandal den Twitter-Deal?

Für Elon Musk dürfte der Zeitpunkt der Veröffentlichungen alles andere als gelegen kommen, da er sich aktuell in den Verhandlungen für die Übernahme von Twitter befindet. Der 50-Jährige soll rund 44 Milliarden Dollar für die Plattform zahlen wollen. Die aktuellen Schlagzeilen um ihn dürften dabei keine Hilfe sein. (sfi)