2016 M10 27 - 13:20 Uhr

Gegen elektrische Haare gibt es Abhilfe

Im Winter stehen uns die Haare zu Berge - das liegt an der elektrischen Spannung durch unsere Kleidung. Elektrisch aufgeladene Haare machen uns wahnsinnig. Doch es gibt Rettung: Diese Tricks helfen, Ihre aufgeladene Mähne zu bändigen.

Kuschelpullis laden Haare elektrisch auf

Voller Vorfreude schlüpfen wir in unseren neuen kuscheligen Wollpullover, doch die Freude ist kurz darauf im wahrsten Sinne des Wortes verflogen. Unsere Haare stehen nach allen Seiten ab und kleben vereinzelt an Wangen und Stirn. Selbst wenn wir sie danach wieder gebändigt kriegen, ist das Volumen futsch.

Wie entstehen elektrische Haare?

Der Grund für elektrisch aufgeladene Haare? Elektrostatik! Dieses physikalische Phänomen führt dazu, dass sich in unserem Haar durch Reibung positiv geladenen Teilchen sammeln. Diese Reibung entsteht beispielsweise, wenn wir uns einen Strickpulli oder eine Mütze über den Kopf ziehen. In der Folge stoßen sich die positiv geladenen Teilchen gegenseitig ab. Die Folge: Uns stehen die Haare zu Berge.

Zudem sind unsere Haare im Winter trockener als im Sommer. Die fehlende Feuchtigkeit führt dazu, dass die natürliche Ladung der Haare nicht abfließen kann, sondern sich anstaut. Wie aber werden wir die statisch aufgeladene Mähne wieder los?

Mit diesen Tricks werden Sie elektrische Haare los:

Feuchtigkeitsspender

Haaren fehlt im Winter vor allem eins: Feuchtigkeit. Daher können entsprechende Shampoos oder Spülungen wahre Wunder bewirken. Einmal in der Woche können Sie Ihr Haare zusätzlich mit einer intensiven Kur pflegen.

Ionen-Föhn

Es gibt spezielle Haartrockner, sogenannte Ionen-Föhne, die eine elektrostatische Aufladung unserer Haare verhindern. Ionen sind winzige negativ geladene Teilchen. Sie ziehen Feuchtigkeit aus der Luft und bringen sie tief ins Haar. Zudem trocknen Ionen-Föhne die Haare schneller und verhindern so, dass sie unnötig durch die heiße Luft strapaziert werden.

Einölen

Wer nach dem Föhnen und Stylen ein pflegendes Haaröl aufträgt, bekommt seine elektrisch aufgeladenen Haare ebenfalls besser in den Griff. Einfach ein paar Tropfen in den Handflächen verreiben und durch die Haare fahren.

Diese Tipps helfen unterwegs

Kämmen statt bürsten

Um die Reibungsfläche so gering wie möglich zu halten, verwenden Sie am besten einen Kamm anstelle einer Bürste. Achten Sie bei der Wahl des Kamms zudem darauf, dass er aus natürlichen Materialien wie Holz besteht, da diese weniger anfällig für elektrische Ladung sind als Plastik.

Antistatik-Sprays

Wenn Sie Ihren Strubbelkopf mal besonders schnell wieder in Reih und Glied bringen müssen, dann können Sie auch zu einem speziellen Antistatik-Spray greifen. Es enthält feuchtigkeitsbindende Stoffe wie Seide und Panthenol.