2019 M01 21 - 14:59 Uhr

Die Frostwerte in der Nacht zu Montag haben es in sich gehabt. Vor allem unter klarem Himmel in der Mitte sackten die Werte weit in den zweistelligen Minusbereich. Der tiefste Wert wurde in Marienberg-Kühnheide mit -23,3 Grad gemessen. Aber auch im Sauerland war es mit -17,1 sehr frostig. Selbst in der Kölner City wurden knackige -5 Grad gemessen.

In Köln kälter als in Berlin und München

Insgesamt war fast ganz Deutschland schockgefroren. Selbst Langeoog meldete -6 Grad. Lediglich auf den nordfriesischen Inseln gab es zarte Plusgrade. Bemerkenswert auch, dass es in Köln und Hamburg kälter war als in Berlin und München. Der Grund ist aber einfach, denn im Osten und Süden gab es vielfach Nebel oder Hochnebel und es konnte sich nicht so stark abkühlen. Ebenfalls bemerkenswert: In Eslohe im Sauerland gab es auch ohne Schnee sehr frostige -14 Grad.

Winter ohne dicke Russenpeitsche -Schnee im Westen

21.01.2019, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Ein mit Raureif bedeckter Baum steht am Ufer des Schweriner Sees. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Schnee bald auch im Westen von Deutschland.
© dpa, Jens Büttner, jbu gfh

In dieser Größenordnung gehen die Tiefstwerte diese Woche weiter, wobei der Norden und Westen die kältesten Nächte eher schon hinter sich hat. Nur im Süden und Osten bleibt es bis Samstag ähnlich kalt. Hier ist und bleibt es auch am Tage leicht dauerfrostig, normales Winterwetter halt.

Dafür kommt am Dienstagabend und in der Nacht zu Mittwoch für alle "Westlichter" endlich mal Schnee bis ins Flachland. Am Mittwochmorgen könnten vom Saarland bis rauf zur Nordsee 2 bis 5, örtlich bis zu 10 cm Schnee liegen, Verkehrschaos inklusive, weil der Boden gefroren ist und die Flocken bei Minusgraden fallen.