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Eisbärbaby Fritz gestorben - Tierpark Berlin trauert um seinen Nachwuchs

Eisbärbaby Fritz gestorben - Tierpark Berlin trauert um seinen Nachwuchs

Fritz starb mit nur vier Monaten

Das erst gut vier Monate alte Eisbärbaby Fritz im Berliner Tierpark ist gestorben. Das teilte der Tierpark mit. Das Bärenjunge war an einer schweren Leberentzündung erkrankt, die es nach anfänglicher Hoffnung nicht überlebte.

Berlin trauert um seinen Eisbären

Es war der Anblick, vor dem sich wohl alle Pfleger des Tierparks Berlin gefürchtet hatten: Apathisch lag Fritz im Stall bei seiner Mutter Tonja, als Pfleger am Montagmorgen um acht Uhr nach ihm sahen. Das gut vier Monate alte Eisbärbaby war schwer krank. "Fritz hat eine massive Leberentzündung, das deutet auf eine ernsthafte Krankheit hin", sagte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem.

Nach einem Krisentreffen von Tierärzten, Kuratoren und Pflegern trennten die Tierwärter den Kleinen von seiner Mutter und brachten ihn ins benachbarte Leibnitz-Institut. Stundenlange Untersuchungen mit Ultraschall, CT und Röntgengerät brachten zunächst keinen konkreten Befund, die Untersuchung des Stuhls stand noch aus. Gegen die schlechten Leberwerte bekam Fritz ein spezielles Antibiotikum und Schmerzmittel.

Bereits am Sonntag hatte ein Tierarzt Fritz ein Antibiotikum und Antiparasitikum verabreicht, nachdem er sich auffällig ruhig verhalten hatte. Direktor Knieriem besuchte den kleinen Patienten am Nachmittag im Stall. Gegen Abend hatte sich sein Zustand jedoch stabilisiert, er trank sogar wieder bei der Mutter. Umso überraschender und trauriger ist die Nachricht, dass Eisbär Fritz die Krankheit nicht überstanden hat.