Einzelhandel: Zweites Adventswochenende positiv

Goldene Geschenkschleifen hängen vor einem Geschäft in der Innenstadt zum Verkauf. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild
Goldene Geschenkschleifen hängen vor einem Geschäft in der Innenstadt zum Verkauf. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild
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05. Dezember 2021 - 17:30 Uhr

Magdeburg (dpa/sa) - Das zweite Adventswochenende mit verkaufsoffenem Sonntag ist für den Einzelhandel in den großen Städten Sachsen-Anhalts positiv verlaufen. Die Geschäfte in Halle seien zufrieden, sagte eine Sprecherin der City-Gemeinschaft. Durch die zwei Tage habe sich der Ansturm verteilt. Offensichtlich kauften vor der Einführung der 2G-Regel für den Einzelhandel noch Geschenke, sagte die Sprecherin. Von Montag an dürfen nach der neuen Landesverordnung nur noch Geimpfte und Genesene in die Geschäfte, die nicht zum täglichen Bedarf gehören.

Auch in Magdeburg profitierte der Einzelhandel vom Wochenende, auch wenn die Verkaufszahlen rund 24 Prozent unter denen aus dem Vorkrisenjahr 2019 lagen, wie ein Sprecher der Interessengemeinschaft Innenstadt Magdeburg sagte. Auf die bevorstehende Weihnachtszeit blickt der Magdeburger Einzelhandel positiv. "Im Moment sehen wir nicht mit Sorge auf den Weihnachtseinkauf, sondern mit Zuversicht", sagte der Sprecher. Schon an diesem Wochenende hätten viele Kundinnen und Kunden ihren Impfstatus nachweisen wollen. Es gebe überwiegend positive Rückmeldungen auf die neue Regelung.

In der Landeshauptstadt sollen spätestens ab Mitte der Woche rund 80 Prozent der Geschäfte mit Zugangsbändchen ausgestattet werden. Das heißt, dass der Nachweis, ob jemand geimpft oder genesen ist, nur in einem Geschäft erbracht werden muss. In den weiteren Läden muss dann nur noch das Bändchen vorgezeigt werden. Die großen Einkaufszentren beteiligen sich daran. "Wir haben über eine Million Bändchen geordert", sagte der Sprecher.

Ob es eine solche Lösung auch in Halle geben könnte, ist noch unklar. Geplant sei zunächst, dass jedes Geschäft den Eingangsbereich abgrenze und die Kunden einzeln kontrolliere, sagte die Sprecherin der City-Gemeinschaft. Das sei natürlich eine Herausforderung und zusätzliche Belastung der Unternehmer.

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Quelle: DPA