Eintracht-Coach exklusiv im RTL-Interview

Eintracht-Coach Hütter hofft auf die Verpflichtung von Bas Dost

22. August 2019 - 15:09 Uhr

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Vor den Europa-League-Playoffs gegen Racing Straßburg (live ab 20.15 Uhr auf NITRO) bestimmt vor allem ein Thema die Schlagzeilen rund um die Eintracht: Bas Dost soll von Sporting Lissabon zu Frankfurt wechseln. Vergangenen Samstag kündigte Sportdirektor Fredi Bobic den Transfer bereits an, unter der Woche ist er ins Stocken geraten.

Transfer ins Stocken geraten

Nach dem die Eintracht bereits am Samstag die bevorstehende Verpflichtung von Bas Dost vermeldet hatte, war die Vorfreude und Hoffnung bei den Anhängern groß, den 1,96 Meter-Riesen schon im Hinspiel in Straßburg auf dem Platz zu sehen. Unter der Woche geriet der Transfer dann aber ins Stocken.

Sporting Lissabon hatte quasi aus dem Nichts mitgeteilt, dass "überraschende und kurzfristige Forderungen vonseiten des Spielers die Umsetzung des Transfers verhindern". Sporting stehe "weiter für eine Vereinbarung zum Nutzen aller Beteiligten zu Verfügung", seine Interessen will der Klub aber "kompromisslos" wahren.

Diese Meldung dementierte Dosts Berater Gunther Neuhaus und sagte dem "Sportbuzzer": "Sporting Lissabon hat uns im Juli mitgeteilt, dass Bas aus finanziellen Gründen verkauft werden muss, da der Verein sein Gehalt nicht mehr bezahlen kann."

Trainer Adi Hütter hofft jedenfalls, dass der Transfer möglichst zeitnah über die Bühne geht. Für das Hinspiel sei Dost "so oder so kein Thema". Im Rückspiel würde er dann aber gerne auf den holländischen Knipser setzen. Schließlich hat der Stürmer eine überragende Bilanz: Bei Sporting Lissabon traf er in 127 Spielen insgesamt 93 Mal. 

Trapp warnt vor Straßburg

Die Eintracht hat den langen Weg über die Qualifikation in die Europa League fast geschafft - die letzte Hürde heißt: Racing Straßburg. Torhüter Kevin Trapp kennt den französischen Newcomer aus seiner Zeit bei Paris Saint-Germain. "Ich habe mit Paris ein paar mal hier gespielt und wir haben immer sehr gelitten", sagte Trapp und prophezeite: "Das Stadion ist eng, das Publikum ist super. Es wird ein tolles, aber kein einfaches Spiel."

Ängstlich werden die Frankfurter allerdings keinesfalls auftreten, sie haben in der zurückliegenden Spielzeit schließlich Kaliber wie Inter Mailand, Benfica Lissabon und um ein Haar auch den späteren Cup-Sieger FC Chelsea niedergerungen. Zudem hat die SGE mit dem 1:0 gegen die TSG Hoffenheim am ersten Bundesliga-Spieltag alle sechs Pflichtspiele der bisherigen Saison gewonnen.

"Wir wissen, dass die Eintracht eine große Maschine ist und wir der Außenseiter sind", sagte Straßburgs Coach Thierry Laurey. Auch Trapp glaubt, "dass wir die bessere Mannschaft besitzen. Aber wir müssen den Kampf annehmen".

Sehen Sie die Partie live ab 20.15 Uhr auf NITRO.