2019 M03 15 - 15:34 Uhr

Die Europa-Party geht weiter

Eintracht Frankfurt ist einfach nicht zu stoppen. Die Hessen setzten auch in der Fußball-Kathedrale Giuseppe-Meazza-Stadion ihre gigantische Europa-Party fort. Die Spieler und Verantwortliche waren nach dem Auswärtserfolg berauscht. Die Highlights der Partie sehen Sie im Video!

Eintracht-Wahnsinn in Mailand

Rekord! Das 1:0 (1:0) im Achtelfinale bei Inter Mailand war der achte Saisonsieg in der laufenden Europa-League-Saison. Das hat vor den Hessen noch kein deutsches Team geschafft. Die Leistung euphorisiert den gesamten Club.

"Es war schon beeindruckend, mit was für einer Freude wir gespielt haben. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen", sagte Sportdirektor Bruno Hübner nach dem 1:0-Erfolg, der den Hessen den Einzug ins Viertelfinale und zwei weitere Europa-League-Feiertage bescherte.

"Es ist der Wahnsinn. Wir wollten als einzige deutsche Mannschaft im Wettbewerb bleiben und den deutschen Fußball auch gut vertreten", sagte Hübner weiter. "Es ist nach dem Pokalsieg wieder ein Highlight."

Frankfurt hält deutsche Fahne im Europapokal hoch

Einen Tag zuvor hatte sich der FC Bayern München (1:3 gegen den FC Liverpool) als letzter Bundesliga-Vertreter in der Champions League verabschiedet. Die deutsche Fahne muss nun ein Verein hochhalten, der vor knapp drei Jahren beinahe noch in die 2. Liga abgestiegen wäre.

Kopf dieser Mannschaft ist der Coach Adi Hütter, der aufgrund seines Flaschentritts im Hinspiel am Donnerstagabend gesperrt war und das Spiel von der Tribüne verfolgen musste. Stattdessen sprang sein Co-Trainer Christian Peintinger ein.

Hütter verließ die Arena kurz vor Mitternacht mit breitem Grinsen und als stiller Genießer - direkt hinter seinem Assistenten, der für einen Abend Chef sein durfte. "Es war ein Highlight in meiner Karriere, aber in erster Linie geht es um den Erfolg der Mannschaft", sagte Peintinger.  Der langjährige Vertraute von Hütter erkannte nach zwei intensiven Duellen ein "verdientes Weiterkommen" der Eintracht.

Der nächste Hochkaräter wartet

Kaum war der Einzug ins Viertelfinale perfekt, stieg die Vorfreude auf die kommende Aufgabe: "Jetzt kommt der nächste geile Gegner. Wenn wir so als Team weitermachen, können wir auch die ganz großen Teams ärgern", sagte Sebastian Rode nach dem Abpfiff. "Es sind noch Hochkaräter im Wettbewerb, die auch Champions-League-Format haben."

Einen der "Hochkaräter" wurde der Eintracht am Freitagmittag auch zugelost. Im Viertelfinale trifft das Hütter-Team auf Benfica Lissabon.