Nationale Anti Doping Agentur spricht Eintracht-Star frei

Doping-Vorwürfe: Kein Verstoß von Martin Hinteregger

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26. August 2019 - 11:04 Uhr

Hinteregger ist sauber

Aufatmen bei Eintracht Frankfurt: Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat den Fall Martin Hinteregger zu den Akten gelegt. Der Verteidiger muss keine Strafe befürchten, nachdem der Eintracht-Star in Doping-Verdacht geraten war.

„Ermittlungen abgeschlossen"

"Die NADA kommt zu dem Ergebnis, dass kein möglicher Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen vorliegt. Die Ermittlungen sind somit abgeschlossen", hieß es ein einer Mitteilung. Die Methode der Frankfurter Ärzte sei "mit dem aktuell gültigen Dopingreglement vereinbar".

Kohlenhydrat-Gel statt verbotenes Schmerzmittel

Hintergrund ist eine Szene am ersten Bundesliga-Spieltag, als der Österreicher während der Schlussphase des Spiels gegen die TSG Hoffenheim (1:0) auf dem Platz wegen eines Wadenkrampfs versorgt werden musste. Der 26-Jährige wurde von den Frankfurter Ärzten mit einer Akupunkturnadel behandelt und nahm eine Tablette ein - und spielte danach weiter. Das rief die Doping-Fahnder auf den Plan.

Nach Angaben des Clubs handelte es sich in diesem Fall nicht um ein verbotenes Schmerzmittel, sondern um ein Kohlenhydrat-Gel.