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"Klare Statements gibt es viel zu selten"

Eintracht-Boss Peter Fischer fordert klare Kante

Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

06. März 2021 - 15:07 Uhr

Kampf gegen rechts

Peter Fischer ist bekannt für seine Statements gegen rechts. Nun fordert der Präsident der Frankfurter Eintracht, wenn sich auch andere Sieler und Funktionäre im Profifußball deutlicher gegen rechtes Gedankengut äußern.

"Viele könnten klare Haltung zeigen"

"Das muss jeder für sich selbst entscheiden", sagte der Chef des Fußball-Bundesligisten im Interview der "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" am Samstag. "Aber was spricht gegen eine klare Haltung gegen rechts?"

Fischer verwies auf Bundesliga-Rivalen wie den Rekordmeister FC Bayern, den VfB Stuttgart und viele andere Großclubs. "Und es gibt, wenn wir mal vom Fußball weg gehen, große Organisationen, die ebenfalls die klare Haltung zeigen könnten." Der 64-Jährige engagiert sich seit Jahren gegen rassistische und menschenverachtende Tendenzen in der Gesellschaft.

AfD-Wähler und Adler sein, das passe nicht

"Ich verstehe es nicht, dass es nur ganz wenige gibt, die ihre exponierte Stellung und ihre Reichweite dafür einsetzen, um zu sagen: Wir sind das - und das sind wir nicht. Das sind zwei Sätze", erklärte Fischer. "Oft reicht eine klare Abgrenzung und ein klares Statement. Aber das gibt es leider viel zu selten."

2017 machte Peter Fischer deutlich, dass er unter den Vereinsmitgliedern der Eintracht keine AfD-Wähler wünsche. "Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen", sagte Fischer damals der FAZ. "Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt."

Quelle: DPA

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