Politik mischt sich ein

Einmal Einlaufkind sein? Premier-League-Clubs wollen dafür Geld sehen

Premier League Einlaufkinder
© deutsche presse agentur, dpa

13. Februar 2020 - 17:46 Uhr

Einlaufkind? Kohle raus.

Für die Kleinen ist es ein riesen Erlebnis, einmal als Einlaufkind an der Seite der Stars auf den heiligen Rasen ihres Clubs laufen zu dürfen. Für einige Vereine der Premier League ist es offenbar nur eine weitere Gelegenheit, das pralle Geld-Säckchen weiter zu füllen. Die Clubs kassieren im Gegensatz zu deutschen Vereinen teils saftige Summen für einen Auftritt als Einlaufkind.

Politik kritisiert Verhalten der Premier-League-Clubs

Wie der "Telegraph" berichtet, stellt West Ham United 830 Euro in Rechnung. Auch bei Norwich City wird es teuer. Politiker kritisieren, dass mit diesen Preisen nur Kinder reicher Eltern Einlaufkind werden können. Wie ist das damit zu vereinbaren, dass die Wurzeln des Fußballs in der Arbeiterklasse liegen? Zur Ehrenrettung der Clubs: Es gibt Vertreter, die die Einnahmen spenden. Das hilft aber den finanzschwächeren Familien nicht. Es gibt aber auch Vereine, wie etwa Liverpool, Manchester City und Manchester United, bei denen Kids noch für lau auf den Platz laufen dürfen...