Weitere Verschärfung der Maßnahmen

Einkaufen und ÖPNV in Bayern nur noch mit FFP2-Masken

12. Januar 2021 - 15:01 Uhr

Bayern geht neuen Weg in der Corona-Krise

Bayern verschärft noch einmal seine Maßnahmen: Das Land setzt im Kampf gegen das Coronavirus auf eine verschärfte Maskenpflicht. Im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel sei ab kommender Woche das Tragen einer FFP2-Maske vorgeschrieben, teilt die Staatskanzlei nach einer Sitzung des Ministerrats mit.

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Höchste Inzidenzen in den bayerischen Grenzregionen

"Die Verfügbarkeit im Handel ist ausreichend gewährleistet, also es gibt keine Mangelware FFP2", betonte der Ministerpräsident. Die Masken seien zum Teil sogar "deutlich im Überfluss, zum Teil jedenfalls, vorhanden". FFP2-Masken schützen im Gegensatz zu normalen "Community-Masken" auch den Träger.

Außerdem planen die Bayern, die grenzüberschreitenden Pendler einmal in der Woche zu einem Test zu verpflichten. "Wir haben die höchsten Inzidenzen in den Grenzregionen", betonte Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz.

Insgesamt sprach Söder angesichts etwas zurückgehender Corona-Zahlen von einer "verhalten positiven Tendenz". "Ein Großteil der Maßnahmen beginnt zu wirken", sagte Söder nach der Kabinettssitzung.

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