Eingesperrt, vergewaltigt und gequält – jetzt spricht Abby Hernandez

14. September 2018 - 10:49 Uhr

Mit Elektroschocks gefoltert

Neun Monate lang musste Abby Hernandez das junge Mädchen in einem Schiffscontainer ausharren. Fast täglich wurde das junge Mädchen aus New Hampshire (USA) von ihrem Entführer vergewaltigt und mit Elektroshocks gefoltert. Monatelang fehlte jede Spur von der damals 14-Jährigen. Jetzt spricht sie zum ersten Mal öffentlich über ihre unfassbar schrecklichen Erfahrungen.

Ihr Entführer vergewaltigt sie fast täglich

Am 09. Oktober 2013 verschwindet Abby Hernandez spurlos auf dem Rückweg von der Schule. Ein 34-jähriger Mann entführt das junge Mädchen in sein rund 50 Kilometer abgelegenes Anwesen. Laut Berichten des "Sterns" sperrt er sie dort in einen Container und vergewaltigt sie fast jeden Tag. Monatelang fragen sich Eltern, Freunde und Polizei, was dem Mädchen passiert ist.

Im Juli 2014 wird Abby Hernandez freigelassen

Ihre einzige Möglichkeit, zu entkommen, ist, das Vertrauen ihres Peinigers zu gewinnen. Sie macht also alles mit – unter anderem hilft sie ihm beim Geldfälschen.

Als die Polizei ihm wegen der Geldfälschung auf die Schliche kommt, lässt er Abby aus Angst vor einer Hausdurchsuchung im Juli 2014 frei. Sie verspricht ihm, ihn nicht zu verraten. Da Abby aber während ihrer Gefangenschaft zufällig seinen Namen erfahren hat, zeigt sie ihren Entführer bei der Polizei an. Nathaniel Kibby wird festgenommen und zu 45 bis 90 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die heute 19-Jährige spricht über ihre schlimmen Erlebnisse erstmals öffentlich im Interview mit dem Sender ABS News. "Ich weiß noch, dass ich in den Himmel geschaut und laut gelacht habe vor Freude, endlich frei zu sein", beschreibt Abby den Moment ihrer Freilassung.

Die Geschichte von Abbys Entführung erleben Sie im Video.