Gottesdiente mit Reservierungen

Einen Monat vor Weihnachten: Hamburger Michel fast ausgebucht

Zahlreiche Menschen nehmen im Michel am Weihnachtsgottesdienst teil. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild
Zahlreiche Menschen nehmen im Michel am Weihnachtsgottesdienst teil. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild
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24. November 2020 - 8:08 Uhr

Oh du ausverkaufte Weihnachtsmesse

Der Adventskalender liegt schon bereit, die Wunschzettel sind schon geschrieben und die ersten Spekulatius-Packungen sind wahrscheinlich schon wieder leer: Die Advents- und Weihnachtszeit ist ganz nah. Für viele Familien gehört auch ein Gottesdienst-Besuch an Heiligabend fest zur Tradition dazu. Wer in Hamburg zur Messe gehen will, sollte sich allerdings schon jetzt um einen Platz kümmern – oder schon gekümmert haben.

Anmeldungen via Internet oder Telefon

Gut vier Wochen vor Heiligabend können bei vielen evangelischen Gemeinden in Hamburg schon Plätze im Weihnachtsgottesdienst reserviert werden. DPA-Informationen zufolge arbeiten rund 80 Prozent der Gemeinden in den Kirchenkreisen Hamburg-West/Südholstein und Hamburg-Ost mit Anmeldungen. Demnach kann man sich über das Internet, per Mail oder telefonisch anmelden. Viele Gemeinden bieten mehrere verkürzte Gottesdienste an, um einer größeren Zahl von Menschen die Gelegenheit zum Besuch zu geben.

Messen im Michel beliebt und begehrt

Auch für die evangelischen Christvespern im Hamburger Michel muss man sich anmelden. Gleich sieben Gottesdienste am Tag und eine Christmette abends um 23 Uhr werden angeboten. Und wer jetzt Karten reservieren möchte, ist schon fast zu spät dran: Die Vespern zwischen 14 und 18 Uhr sind laut Website bereits ausverkauft.

Normalerweise gibt es fünf Gottesdienste an Heiligabend, in denen insgesamt etwa 10.000 Gläubige die Geburt von Jesus feiern. Dieses Jahr können der DPA zufolge pro Gottesdienst nur 200 Plätze angeboten werden, insgesamt also 1600. Wer besonders viel Wert auf das Mitsingen legt, der sollte zudem darauf achten, Karten für eine Veranstaltung auf dem Kirchplatz zu reservieren.

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Ein Gottesdienst im Mariendom. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild
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Eine Möglichkeit, wenn in der "Lieblingskirche" kein Platz mehr sein sollte, ist das Ausweichen auf andere Gottesdienste. Die Auferstehungsgemeinde in Hamburg-Lurup plant einen Gottesdienst im Stadion, um mehr Besucher zulassen zu können. Die Markus-Gemeinde in Hohenhorst/Rahlstedt hat ein Kitagelände, einen Parkplatz und eine Auffahrt zu einem Altenheim als Veranstaltungsorte gewählt.

Der DPA zufolge laufen auch im Hamburger Mariendom die Planungen für die katholischen Gottesdienste. Analog zu den Messen im Michel soll es auch hier Gottesdienste in und vor der Kirche geben. Das Ziel des Erzbistums: Jeder, der einen Gottesdienst besuchen möchte, soll dies auch tun können.

Quelle: DPA / rtl.de