Einbrecher suchen gehäuft Pfarrhäuser im Landesosten heim

Eine Person bricht in eine Wohnung ein. Foto: Nicolas Armer/dpa
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20. Februar 2020 - 9:00 Uhr

Die Polizei im Osten Mecklenburg-Vorpommerns registriert zunehmend Einbrüche in Pfarrhäuser. Wie Polizeisprecher in Neubrandenburg und Güstrow am Donnerstag erklärten, wurden innerhalb weniger Tage die Büros von Pastoren in Stavenhagen, Malchin, Alt Schloen (Mecklenburgische Seenplatte) sowie Gnoien (Landkreis Rostock) und Jarmen (Vorpommern-Greifswald) aufgebrochen. Beim letzten Fall bei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Stavenhagen wurde in der Nacht zu Mittwoch unter anderem ein Tresor aufgebrochen und der Inhalt - Bargeld in vierstelliger Höhe - gestohlen.

Bereits Ende 2019 waren Pfarrhäuser in Kummerow bei Malchin und in Heringsdorf in Vorpommern geplündert worden. Ein Zusammenhang werde geprüft. Der oder die Täter hätten in den meisten Fällen Bargeld gestohlen. Der entstandene Sachschaden durch zerstörte Fenster, Türen und Gegenstände liege deutlich im höheren fünfstelligen Bereich. Wegen des Personalmangels waren einige Pastorenstellen und damit auch Pfarrhäuser zur Zeit des Einbruchs nicht bewohnt.

Quelle: DPA