Vier Personen konnten gerettet werden

Ein Toter nach Lawine in Tirol

Mehrere Personen wurden von den Rettungskräften gerettet.
Mehrere Personen wurden von den Rettungskräften gerettet.
© dpa, Zeitungsfoto.At, jga

23. Februar 2019 - 21:27 Uhr

Lawine unweit der Grenze zu Bayern

Bei einem Lawinenabgang im deutsch-österreichischen Grenzgebiet in der Tiroler Bezirkshauptstadt Reutte ist am Samstag ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Personen seien von den Rettungskräften geborgen worden, darunter ein Verletzter. Nach Angaben der Landeswarnzentrale wird noch nach weiteren Vermissten gesucht.

Die Rettungskräfte suchen nach weiteren Vermissten

23.02.2019, Österreich, Innsbruck: Ein Krankenwagen und zwei Hubschrauber blockieren die Straße. Bei einem Lawinenabgang unweit der deutsch-österreichischen Grenze sind nach Polizeiangaben mindestens zwei Menschen verschüttet worden. Foto: Zeitungsfo
Offenbar werden noch Menschen vermisst.
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Wie ein Polizeisprecher erklärte, seien am Samstagnachmittag insgesamt drei Lawinen im Grenzgebiet abgegangen. Die südliche habe die Menschen getroffen. Die Lawine löste sich nahe eines Hotels nördlich des Plansees. Das Haus selbst ist demnach nicht verschüttet worden, die Suche nach weiteren Menschen, die sich unter den Schneemassen befinden könnten, dauert an.

Im Einsatz waren laut Landeswarnzentrale mehrere Teams der österreichischen Bergrettung sowie die deutsche Bergwacht. Der Unglücksort sei von den Einsatzkräften nur mit Hubschraubern zu erreichen gewesen.