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Ein Jahr nach der Pleite: Was wurde aus den 'Schlecker-Frauen'?

Ein Jahr nach der Pleite: Was wurde aus den 'Schlecker-Frauen'?

Mehr als die Hälfte sind in Arbeit gekommen

Vor einem Jahr verloren nach der Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker mehr als 25.000 Frauen ihren Job. Das Schicksal der sogenannten 'Schlecker-Frauen' ging durch die Medien – viele Menschen nahmen Anteil. Für manche war die Pleite im Nachhinein der Start in ein neues, selbstständigeres Leben.

Leben nach der Schlecker-Pleite.
Laut der Bundesagentur der Arbeit haben 10.700 ehemalige Schlecker-Beschäftigte wieder einen neuen Job.
dpa, Julian Stratenschulte

Momentan haben nach jüngsten Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) 10.700 Beschäftigte wieder einen neuen Job. "Es ist etwa die Hälfte der Frauen noch übrig, nach den Statistiken sind mehr als die Hälfte in Arbeit gekommen. Die durchschnittliche 'Schleckerfrau' ist 53 Jahre alt, sie ist auf dem Arbeitsmarkt nicht sehr gefragt", sagte Verdi-Schlecker-Beauftragte Christina Frank. Weitere 2.750 ehemalige Angestellte haben sich aus Gründen wie Rentenbezug abgemeldet. Knapp 10.000 Ex-Beschäftigte der einstigen Drogeriemarktkette sind noch immer arbeitslos gemeldet.

Für viele der Frauen ist der Weg in die Arbeitslosigkeit ein riesiger Schock gewesen. Doch sie wagten den Neuanfang - und der beginnt sich langsam auszuzahlen.