Ehefrau (31) angefahren und ermordet

Axt-Mörder von Limburg hatte Kontaktverbot

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8. November 2019 - 14:09 Uhr

Nach grauenvoller Bluttat im hessischen Limburg

Eine 31-jährige Frau spaziert durch die Innenstadt von Limburg, als sie von ihrem 34 Jahre alten Ehemann mit einem Audi erst angefahren und dann mit einer Axt brutal niedergemetzelt wird. Rund zwei Wochen nach der schrecklichen Tat geben die Ermittler bekannt, dass der Mann Kontaktverbot zu seiner Ehefrau gehabt hatte.

Ehemann (34) durfte sich seiner Frau nicht nähern

Der 34-Jährige soll in der Vergangenheit gegen ein Verbot verstoßen haben, sich seiner Ehefrau zu nähern. Gegen ihn laufe deswegen ein Ermittlungsverfahren, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Zum Tatzeitpunkt hatte die 31-Jährige in einem Frauenhaus in Limburg gelebt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Bluttat und den Familienverhältnissen dauerten an, sagte der Sprecher.

Der Mann schlug mit einer Axt und einem Schlachterbeil zu

25.10.2019, Hessen, Limburg An Der Lahn: Eine Mitarbeiterin der Spurensicherung dokumentiert einen Schuh, der nach der Tötung einer Frau in der Innenstadt auf der Straße liegt. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei hatte ein 34-jähriger Mann seine
Der deutsche Staatsangehörige sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft.
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Nach dem nun vorliegenden schriftlichen Obduktionsergebnis erlitt die Frau bereits bei der Kollision mit dem Auto tödliche Verletzungen. Der Verdächtige schlug demnach nach dem Unfall zunächst mit dem Schlachterbeil und schließlich mit der Axt auf den Kopf- und Halsbereich seines Opfers ein.

Der deutsche Staatsangehörige sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Er schweigt bislang zu den Vorwürfen. Das Ehepaar hatte mit zwei Kindern in Rheinland-Pfalz gewohnt.

Ermittler prüfen im Internet verbreitetes Video

Auch die Ermittlungen zu einem im Internet verbreiteten Video von der Attacke laufen weiter. Dabei könnte es um einen Verstoß gegen den Paragrafen 131 des Strafgesetzbuches gehen, der die Veröffentlichung bestimmter Darstellungsweisen zum Beispiel von Gewalttaten ahndet. Es seien diverse Anzeigen in diesem Zusammenhang eingegangen, die geprüft würden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.