2018 M06 18 - 19:13 Uhr

125 Millionen Menschen im Zocker-Wahn

"Fortnite" ist das derzeit angesagteste Online-Game. Wenn Sie Kinder im Alter von zehn Jahren und aufwärts haben, dann wissen sie ganz sicher wovon die Rede ist. 125 Millionen Menschen weltweit spielen den beliebten Ego-Shooter. Damit Mama und Papa beruhigt sind, sagen viele Jugendliche, dass das Spiel gar nicht so brutal ist. Ob das wirklich so ist, haben wir für alle sorgenden Eltern mal herausgefunden.

Worum geht es bei "Fortnite"?

Bei dem Ego-Shooter werden 100 Spieler online über einer Insel abgeworfen. Das Ziel: Alle anderen zu töten, denn wer als Letzter übrig bleibt, hat gewonnen. Das Gute daran ist, dass auf der Bildschirmfläche kein Blut fließt – die getöteten Gegner verschwinden in einem blauen Lichtkegel. Während des Spiels muss jeder Spieler Waffen, Fallen und Heilungsgetränke in Häusern und Truhen suchen. Auch Baumaterialien müssen die steuerbaren Figuren finden, um Brücken und Verteidigungsanlagen zu bauen. Ansonsten heißt es nur: überleben!

Es gibt zwei Spielmodi: "Fortnite - Battle Royal" ist ab 16 Jahren, der Modus "Fortnite - Rette die Welt" schon ab zwölf Jahren. Jugendliche können den Ego-Shooter alleine oder mit bis zu drei Mitspielern spielen. Unterhalten wird sich dabei über ein Headset. "Fortnite" gibt es für Spielekonsolen, den PC und auch für das Smartphone. Die Grundversion ist kostenlos, In-App-Käufe locken dann aber für mehr Spielspaß.

Das hat der "Floss-Dance" mit "Fortnite" zu tun

Neben dem ganzen Nervenkitzel zeigt sich "Fortnite" aber auch von seiner humorvollen Seite: Nach einem Erfolg wird mit einem Tänzchen gejubelt, und zwar mit dem berühmten "Floss-Dance". Die steuerbaren Figuren bewegen ihre Hüften von links nach rechts und schwingen dazu ihre Arme nah am Körper in die entgegengesetzte Richtung – und das alles ziemlich schnell!

Doch "Floss-Dance" hin oder her, "Fortnite" bleibt ein Spiel, bei dem andere Gegenspieler getötet werden. Wir haben im Video mal einen Jugendlichen, seine Mutter und einige Experten gefragt, ob man sich denn wirklich keine Sorgen machen muss.