Fake-Food-Test

Mit diesen Tricks erkennen Sie gepanschten Honig

29. Juli 2020 - 11:53 Uhr

Zuckersirup statt echtem Bienenhonig

Honig ist eines der am häufigsten gepanschten Lebensmittel in Deutschland. Während echter Honig von der Blüte bis zum fertigen Brotaufstrich von Bienen hergestellt wird, besteht Fake-Honig meist nur aus Zuckersirup und Aromastoffen. Um gefälschten Honig zu erkennen, gibt es aber ein paar gute Tipps.

Koch erklärt: Echten Honig erkennt man mit dem Goldgräbertest

"Um echten Honig von Gepantschtem zu unterscheiden, reicht es einen Löffel der Süßspeise in Wasser zu geben", erklärt Koch Heiko Schulz. "Echter Honig löst sich auf, gefakter Honig bleibt am Löffel kleben."

Eine andere Methode ist der so genannte Goldgräbertest. Hierzu einfach einen Teelöffel Honig auf einen Suppenteller geben und mit einem Schluck Wasser bedecken. Wenn Sie jetzt den Teller leicht im Kreis bewegen, wird der echte Honig eine Wabenstruktur bilden. Der falsche Honig bleibt als Klumpen am Boden kleben.

Wenn Sie wissen wollen, wie man andere gefälschte Lebensmittel erkennt, schauen Sie hier. Wir haben den Test gemacht.

Gefälschter Honig beim Einkauf schwer zu erkennen

Wer schon beim Einkaufen darauf achten will, was er kauft, hat es deutlich schwerer. Denn oft ist es für den Verbraucher am Glas nicht zu erkennen, ob es sich um echten Bienenhonig oder einen Zuckersirup mit Aromastoffen handelt. Auch der Blick auf die Zutatenliste hilft da leider nicht. Dort steht nur, ob der Honig aus der EU oder aus dem Nicht-EU-Ausland stammt. Einziger Hinweis ist der Preis. Während 500 Gramm gepanschter Honig zwischen drei und vier Euro kosten, zahlt man für echten Bienenhonig mehr als das doppelte, nämlich zwischen acht und zehn Euro.